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In allen Fällen muss nach der Operation, auch bei sehr kleinen Tumoren und den Vorstufen (ductales carcinoma in situ), die Brust nachbestrahlt werden. In der Regel wird dabei die ganze Brust und Brustwand bestrahlt. Die Bestrahlung wird nach individuellen Berechungen anhand der Computertomographie der Patientin von außen durchgeführt. Am Universitätskinikum wird eine Bestrahlungsmethode („virtueller Keilfilter“) eingesetzt, die eine noch weitergehende Schonung von Herz und Lungen erlaubt und die Behandlung noch nebenwirkungsärmer macht. Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant und dauert 5-6 Wochen.
Brachytherapie und Teilbrustbestrahlung
Für Patientinnen mit bestimmten Voraussetzungen (sehr kleiner Tumor ohne axillären Lymphknotenbefall und weitere Faktoren) bietet die Klinik im Rahmen einer europäischen Therapiestudie auch eine Teilbrustbestrahlung an. Diese dauert nur ca. 1 Woche und erfolgt stationär. Die Teilbrustbestrahlung wird mittels Brachytherapie durchgeführt. Dabei werden in einer Kurznarkose an die Stelle des entfernten Brusttumors dünne Plastikschäuche von ca 1,5 mm Durchmesser eingebracht, in die zweimal pro Tag für wenige Minuten eine radioaktive Quelle eingebracht wird. Das umliegende Gewebe wird bei dieser Methode besonders geschont.
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