| Abb.1 konformales Feld ohne IMRT Abb.2 konformales Feld mit IMRT
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Überlagert man nun mehrere solcher IMRT-Felder aus verschiedenen Einstrahlrichtungen, so verringert sich das behandelte Volumen und es lassen sich z.B. gesunde Organe die teilweise von krankem Gewebe umgeben werden besser schonen. In Abbildung 3 sieht man beispielhaft die Überlagerung von Feldern ohne IMRT aus verschiedenen Richtungen; in Abbildung 4 dagegen mit IMRT.
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Abb.3 3 Felder ohne IMRT Abb.4 3 Felder mit IMRT
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Dieses „Modulieren“ der Intensität kann an unserer Klinik auf zwei verschiedenen Wegen technisch umgesetzt werden. Zum einen können kurz nacheinander viele kleine Teilfelder mit einem Multilamellenkollimator (Abbildung 5) bestrahlt werden. Zum anderen kann jeweils pro Feld ein individuell geformter Kompensator mit strahlungsschwächendem Material (Abbildung 6) in den Strahlengang gebracht werden, der die „Modulierung“ der Intensität durch unterschiedlich starke Verringerung erreicht.
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Abb.5 Multilamellenkollimator Abb.6 Kompensatorform (ungefüllt / gefüllt)
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Die IMRT erlaubt neben der unter Umständen besseren Schonung des den Tumor umgebenden, strahlenempfindlichen gesunden Gewebes auch eine gleichzeitige Dosiseskalation in bestimmten Arealen. Durch die speziellen Anforderungen bei Planung, Durchführung und Qualitätssicherung wie auch durch die komplexe Art der Applizierung erfordert die IMRT einen höheren Zeit- und umsetzungstechnischen Aufwand. Die Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) ist eine Spezialtechnik der konformen Strahlentherapie. Die konforme Strahlentherapie ermöglicht durch die Verwendung von Lamellenkollimatoren die Anpassung der Form des jeweiligen Strahlenfeldes an die Form des Tumors, ohne dass konforme Blöcke angefertigt werden müssen. Durch die Verwendung von mehreren Strahlenfeldern aus verschiedenen Einstrahlrichtungen kann somit die Dosis im Tumor bei gleichzeitiger Schonung des umliegenden gesunden Gewebes erhöht werden. |
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